Makronährstoffe – Das kleine Einmaleins

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Wenn du gerade erst anfängst, dich intensiver mit dem Thema Ernährung zu befassen, weil du sie besser verstehen und schließlich gesünder gestalten möchtest, ist es wichtig, die Grundlagen zu kennen. Du weißt bereits, dass die Lebensmittel, die du zu dir nimmst, der Treibstoff sind, den du brauchst, um Leistung zu erbringen und immer wieder über dich hinauszuwachsen. Doch weißt du auch, wie genau sie kategorisiert werden? Zunächst solltest du wissen, dass Nährstoffe die Stoffe sind, die aus unserer Nahrung vom menschlichen Körper tatsächlich verwertet werden können. Sie werden in Makro- und Mikronährstoffe unterteilt. Auf dem Blog gehen wir auf beide Kategorien ein. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Makronährstoffe. Nachfolgend findest du eine kurze und einfache Erklärung dieser wichtigen Bestandteile deiner Ernährung sowie Links zu Artikeln, die sich eingehender damit befassen. Was sind Makronährstoffe, und warum sind sie wichtig? Zusammen mit Wasser bilden die drei Makronährstoffe — Kohlenhydrate, Fette und Proteine — die drei Hauptbestandteilen der Ernährung. Wahrscheinlich hast du davon schon gehört. Aber war dir bewusst, dass Kohlenhydrate, Fette und Proteine die wichtigsten Bestandteile unserer Ernährung sind? Warum ist das so? Das hat zwei Gründe: Sie sind die primäre Energiequelle für deinen Körper. Sie sind wichtig für die Aufrechterhaltung und das reibungslose Zusammenwirken der grundlegenden Körperstrukturen. Makronährstoffe und Kalorien Wie bereits erwähnt, sind Makronährstoffe die wichtigste Energiequelle für unseren Körper. Anders ausgedrückt sind sie unsere wichtigste Kalorienquelle. Um das Thema Kalorien ranken sich viele Mythen. Aber was genau sind eigentlich Kalorien? Eine Kalorie ist im Grunde nichts Physisches, sondern eine Einheit, die den Energiegehalt von Lebensmitteln angibt. Die Energie, die unser Körper zum Trainieren (und für die grundlegenden lebensnotwendigen Prozesse!) benötigt, kann in dieser Einheit gemessen werden. Aufrechtes Sitzen, Gehen, Atmen, die Abwehr von Infektionen, die Blutzirkulation im Körper — für all diese Vorgänge wird eine bestimmte Anzahl von Kalorien benötigt. Oft assoziieren wir Kalorien mit ungesunden Lebensmitteln und sehen sie als etwas an, das wir durch Aktivität wieder verbrennen müssen. Doch Kalorien sind per se nichts Schlechtes. Nur wenn sie in zu großen Mengen konsumiert werden, können sie unserer Gesundheit schaden. Kalorien sind aber absolut notwendig. Über die verschiedenen Makronährstoffe führen wir sie unserem Körper zu —wobei wir beim Hauptthema dieses Artikels wären. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind „Makronährstoffe Nährstoffe, die Kalorien bzw. Energie liefern und in großen Mengen benötigt werden, um die Körperfunktionen aufrechtzuerhalten und die Aktivitäten des täglichen Lebens auszuüben.” Mehr als ein Energielieferant Wie bereits erwähnt, dienen Makronährstoffe in unserem Körper nicht nur als Energiequelle. Wenn du dich gesund und ausgewogen ernährst und deinen Energiebedarf deckst, wirst du auch von den vielen anderen Vorteilen der Makronährstoffe profitieren. Einige weitere Funktionen von Makronährstoffen: Makronährstoffe sind die Bausteine für wichtige Körperstrukturen (Zellen, Muskeln, Haare, Nägel usw.). Proteine spielen eine wichtige Rolle für unser Hormonsystem. Makronährstoffe werden benötigt, um bestimmte Mikronährstoffe zu verwerten (sogenannte fettlösliche Vitamine, wie z. B. Vitamin A). Fette helfen unserem Körper, die Energie zu speichern, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Obwohl Fett häufig als Feind betrachtet wird, sollten wir nicht vergessen, dass es eine wichtige Funktion erfüllt. Es hilft uns, eine Weile ohne Nahrung auszukommen. Fett kann wie eine Art Batterie —als Energiespeicher —fungieren, sodass du dir nicht nach kürzester Zeit wieder Energie in Form von Nahrung zuführen musst. Deine Fettreserven schützen die lebenswichtigen Organe wie eine Art Polster.